Ich bin in Eritrea geboren und kam als Kind mit meiner Familie als Flüchtlinge nach Deutschland — nach Esslingen, einer kleinen Stadt nahe Stuttgart. Es war eine neue Welt. Eine neue Sprache. Ein neues Leben.
2002 zog ich aus Neugier und mit einem Koffer voller Mut nach Köln — für ein Praktikum in einer Medienagentur, als Teil meiner Ausbildung zum Mediengestalter. Ich blieb. Nicht weil ich musste, sondern weil Köln mich hielt. Es ist nah dran, mein Zuhause zu nennen.
In meiner eritreischen Kultur gilt ein Gast als etwas Heiliges. Er wird empfangen, gewärmt, geehrt. Dieses Gefühl bringe ich in jede Begegnung mit meinen Kunden mit. Wer zu mir kommt, ist kein Auftraggeber — er ist ein Gast. Willkommen. Wertvoll. Gesehen.
Seit über 35 Jahren bin ich DJ — ich habe gelernt, Menschen zu lesen. Ihre Energie zu spüren, bevor sie ein Wort sagen. Diese Fähigkeit nehme ich mit in jedes Shooting. Ich beobachte. Ich fühle. Ich warte auf den Moment, in dem sich jemand öffnet.
Denn das ist mein eigentliches Ziel: Dass du nach unserem Shooting nicht nur schöne Bilder von dir hast — sondern dass du dich selbst ein bisschen klarer siehst. Geerdet. Verbunden mit dir.
Ich fotografiere keine Gesichter. Ich fotografiere Seelen.
I was born in Eritrea and came to Germany as a child with my family — refugees starting over in Esslingen, a small town near Stuttgart. A new world. A new language. A new life.
In 2002, driven by curiosity and a suitcase full of courage, I moved to Cologne for an internship at a media agency — part of my training as a media designer. I stayed. Not because I had to, but because Cologne held me. It’s close to what I’d call home.
In my Eritrean culture, a guest is something sacred. Welcomed, honoured, seen. I carry that into every encounter with my clients. Whoever comes to me is not just a customer — they are a guest. Valued. Welcome. Worthy of my full attention.
For over 35 years I’ve been a DJ — learning to read people. To sense their energy before they say a word. I bring that same gift into every shoot. I observe. I feel. I wait for the moment when someone opens up.
Because that is my real goal: that after our time together, you don’t just leave with beautiful photos — you leave feeling a little closer to yourself. Grounded. Connected.
I don’t photograph faces. I photograph souls.

